Kinesiologie TfH (Touch for Health)

 

Kinesiologie TfH ist eine Synthese fernöstlicher Heilweise und westlicher Schulmedizin. Sie verbindet Elemente der Chiropraktik und Kinesiologie, sowie der 5 Elemente Lehre, Akupressur und Ernährungslehre.

 

TfH wurde in den 70-er Jahren vom Chiropraktiker Dr. John F. Thie speziell für Laien entwickelt.

 

Mit manuellen Muskeltests kann man Muskelschwächen und energetische Blockaden erkennen und korrigieren.

 

Beim Muskeltest wird die Energie im Muskel getestet (nicht die Kraft). Der Test gilt als  „Biofeedback“ des Körpers, der Gedanken und Energien. Er spiegelt den Gesamtzustand der getesteten  Person wider.

Der Muskeltest zeigt den Unterschied zwischen fließender Energie an, indem der getestete Muskel „stark bleibt“ und blockierter Energie, indem der betroffene Muskel „nachgibt“.

 

 

Folgende 3 Bereiche müssen in Balance sein:

 

  • Biochemie – Stoffwechselvorgänge (z.B. Lebensmittel, Pollen,…)
  • Biomechanik – strukturelle Komponente (z.B. Knochen, Muskeln…)
  • Psyche (z.B. Angst vor OP, Streit, Sorge,…)

 

Bei Stress schaltet der Indikatormuskel ab. Die Konsequenz reicht von einer Störung hin bis zur Krankheit.

 

Bei einer Balance werden 14 bzw. 42 Muskel in spezieller Reihenfolge getestet. Der Tester übt 2 Sekunden lang leichten Druck auf einen Indikatormuskel mit ca. 1-2 kg in Richtung Extension des Muskels aus.

Sobald ein Muskel „schwach“ testet, gibt es folgende

 

 

Stärkungsmöglichkeiten:

 

  • Neurolymphatische Massagepunkte
  • Neurovaskuläre Haltepunkte
  • Meridianabfahren
  • Akupressurpunkte
  • Muskel Ansatz / Ursprung
  • Ernährung

 

 

Stärkungsmöglichkeiten:

 

Neurolymphatische Punkte:

Die Punkte liegen auf der Vorder- und Rückseite des Körpers. Diese Reflexpunkte bewirken die Anregung des Lymphatischen Systems über das Nervensystem und werden ca. 20 Sekunden massiert. Der Lymphfluss zu den Muskeln und Organen wird verbessert.

 

Neurovaskuläre Haltepunkte:

Die Haltepunkte befinden sich großteils am Kopf  werden ca. 30 Sekunden sanft gehalten. Sie stimulieren die Blutzufuhr zu bestimmten Organen, Drüsen und Meridianen.

 

Meridiane:

Muskeln sind energetisch mit bestimmten Meridianen, Organen und Drüsen verbunden. Die 12 Meridiane und 2 übergeordnete Gefäße sind Energieleitbahnen im Körper, durch die die sogenannte „Lebensenergie“, das „Chi“ fließt. Das Abfahren in die jeweilige Richtung des Meridians stimuliert den Energiefluss.

 

Akupressurpunkte:

Das Halten spezieller Akupressurpunkte aus der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin), die auf den jeweiligen Meridianen liegen, bewirkt die Aktivierung, bzw. Beruhigung der Energie im Meridian.

 

Muskel Ansatz / Ursprung:

Manuelles Einschalten eines Muskels (z.B. bei reaktiven Muskeln,Verspannungen)

 

Ernährung:

Ernährungstipps, mit welchen Vitaminen, Lebensmitteln und Mineralstoffen ein Muskel gestärkt werden kann.

 

Wirkung der Kinesiologie TfH:

 

·           Gesundheitsvorsorge, Wohlbefinden, Stärkung des Potenzials, Lösung von Blockaden

·           Stressabbau ESA, Aktivierung der Selbstheilungskräfte

·           Stärkt die Lernfähigkeit und Konzentration

·           Reduktion von Verspannungen, Narbenentstörung

·           Testung von Lebensmitteln auf Intoleranz  und Unverträglichkeiten

·           Stärkung der Augen- und Ohrenenergie

·           Haltungsanalyse u.v.m.

 

Anschaltübungen:

Momentane Aktivierung sämtlicher Energien z.B. vor einer Balance, bei wichtigen Gesprächen, Wettkampf, Tests, Computerarbeit, monotoner Arbeit, Verspannung, Stress.

 

Folgende Punkte ca. 20 Sekunden massieren:

 

·           Niere 27 rechts / links (Endpunkt des Nierenmeridians, bei der Schlüsselbein-Brustverbindung, direkt unterhalb des Schlüsselbeins) und Bauchnabel.

·           Zentralgefäss 24 (Endpunkt des ZG, unterhalb der Unterlippe) und Bauchnabel.

·           Gouverneursgefäss 27 (Endpunkt des GG, oberhalb der Oberlippe) und Bauchnabel.

·           Gouverneursgefäss 1 (Anfangspunkt des GG, Steissbeinspitze) und Bauchnabel.

 

Emotionaler Stressabbau – ESA

Wenn wir Stress verspüren, laufen im Körper biochemische Prozesse ab, die in der Intensität des Stresses variieren und einen Indikatormuskel abschalten. Mit den ESA – Punkten kann man Stress reduzieren: Leichtes Berühren der „Stirnbeinhöcker“ (auf der Stirn ca. 2/3 Höhe zw. Augenbraue und Haaransatz) mit den Fingern, während man an die Stresssituation denkt. Die Punkte solange halten, bis sich die Pulse synchronisieren. Dauer zw. 30 Sekunden – 5 Minuten.

Beispiel aus dem Kinesiologiebuch Touch for Health von John F. Thie

 

Scannen

 

Scannen0001

 

Scannen0004